Kindergarten startseite
Alina lias

Wir sind umgezogen!

Nach wochenlangen Vorbereitungen haben wir es geschafft! Der Kindergarten ist seit heute im neuen Haus "Bischofstraße 9". Es ist noch viel zu tun, aber wir fühlen uns jetzt schon wohl!

Telefonnummer ist geblieben: 04261/83213

Einzug
 
Aktion Kindergarten sagt Gedichte auf
 
Herzensbildung will gelernt sein - Kleine Ausstellung zu großem Thema


März 2013: Von jeher hat sich der Aktion-Kindergarten die Bildung der sozialen und emotionalen Kompetenz auf ihre Fahnen geschrieben. Doch wie schult man Toleranz und Teamgeist in jungen Jahren? Jüngst luden die Kinder der Rudolfstraße 4a im Rahmen ihres derzeitigen Themas „Freunde sein“ zu ihrer „Ich bin ich“ – Ausstellung ein. Und sie nahmen ihre Rolle als Gastgeber sehr ernst.

Wenige Wochen zuvor nähten die Kinder nach eigenen Ideen und fast allein einen „Freund“ an der Nähmaschine. Das konnte ein Igel, ein Tiger, ein Baby oder auch ein Otter wie im Fall des dreijährigen Benjamins sein. Diesem wurde dann in liebevoller Kleinarbeit aus einem Schuhkarton ein Heim gebastelt. Und auch da kennt die kindliche Fantasie kaum Grenzen: die Stofffreunde wohnen jetzt in Schlauchbooten, Wohnschlitten oder auf Containerschiffen, die mit Essecken, Rutschen und Leitern ausgestattet sind. Stolz präsentieren die Pökse den Erwachsenen ihre eigene Ideenwelt, aber auch die ihrer Kindergartenkollegen. „Es ist schön, die gegenseitige Wertschätzung der Kinder untereinander mitzuerleben.“ sagt Leiterin Susanne Slomma-Kahlenberg. „ Alle gehen vorsichtig mit dem Werk des Anderen um.  Das wollten wir: Akzeptanz. Dass die Kinder bemerken, dass jeder etwas besonders gut kann.“
Die Ausstellung ist nur ein Glied in einer langen Kette vieler kleinerer Aktionen rund um das Thema „Freunde sein“. Freundschaft zeigen, das kann man lernen. Die Kinder schneiden für diesen Zweck Herzen als Freundschaftssymbol aus, bitten die Erzieherinnen ein besonderes Kompliment für ein anderes Kind aufzuschreiben, z.B. „Livia, ich spiele gern mit dir.“ oder ähnliches. „Dann geht es im nächsten Schritt darum, das Herz dem anderen Kind zu überreichen. Das ist gar nicht so einfach, so offiziell seine Sympathie zu bekunden. Probieren Sie das mal als Erwachsener!“ fordert Erzieherin Steffi Voß heraus. „Ob man Sympathie nach außen tragen und Empathie empfinden kann, hat natürlich auch ganz viel damit zu tun, wie  gut man sich selbst kennt und schätzt.“ erläutert Susanne Slomma-Kahlenberg. „Deshalb baten wir die Kinder reihum mit einem Spiegel in der Hand sich selbst gute Eigenschaften ins Gesicht zu sagen. 'Ich kann gut Rad fahren'  oder  'Ich kann gut mit der Schere schneiden' zum Beispiel. Auch da gab es Hürden, aber Übung macht den Meister!“ Die Rückwand des Austellungsraums ist gespickt mit Fotografien von Freundschaftspärchen. Die Konstellationen variieren dabei und dokumentieren so ein gut funktionierendes Netzwerk von freundschaftlichen Beziehungen innerhalb der Kindergartengruppe – jenseits von facebook.

Ich bin ich